Hockey

Landhockey

Das anspruchsvolle Spiel:

England gilt als Geburtsstätte des Hockeyspiels moderner Prägung. Die Ursprünge des heutigen landhockeys und anderer verwandter Ballsportarten liegen aber in Persien. Mit der Gründung der „English Hockey Association“ wurden 1886 die ersten Regeln festgelegt. Die Briten waren 1908 auch die ersten Hockey-Olympiasieger. Obwohl auch der Schweizerische Landhockeyverband schon seit 1919 besteht, ist das technisch anspruchsvolle Spiel bei uns eine Randsportart geblieben. In ca. 26 Clubs haben sich rund 2’800 aktive Spielerinnen und Spieler auf dem Feld und in der Halle dieser attraktiven Sportart verschrieben.

Anfang 1900

Was man über Landhockey wissen sollte:

Das Landhockey hat mit 55×91.4 Metern die Masse eines kleinen Fussballfeldes. Heutzutage spielt man fast ausschliesslich auf Kunstrasen. Eine Mannschaft besteht aus zehn Feldspielern und einem Torhüter. Die Spielzeit beträgt 2×35 Minuten. Der hölzerne Hockeystock, mittlerweile gibt es auch Kunststoffschläger und dieverse Überzüge, ist knapp 90 cm lang und auf der linken Seite abgeflacht. Der Hartgummiball darf nur mit dieser flachen Seite gespielt werden. Tore sind nur gültig, wenn sie innerhalb des markierten Schusskreises erzielt werden. Ausser dem Torhüter darf kein Spieler den Ball mit dem Fuss oder dem Körper berühren. Zum Schutz der Spieler bestehen noch weitere Regeln. Verboten sind insbesondere Körperattacken, Checks und ähnliches. Auch mit den strengen Regeln ist Landhockey kein körperloses, aber ein schnelles und faires Spiel, welches sich laufend weiterentwickelt.

Spielfeld Hockey

Vom Kunstrasen in die Halle

Im Winter wechseln die Landhockeyaner in die Halle. Auf dem kleineren (Hallenhandball-) Feld und mit sechs statt elf Akteuren ist das Spiel noch schneller und dank vielen Toren äusserst attraktiv. Gewichtigster Unterschied: in der Halle dürfen die SpielerInnen die Kugel mit dem Stock nicht mehr schlagen. Lediglich das sogenannte Schlenzen ist erlaubt, weil sonst die Geschwindigkeit der Hartplastikkugel zu hoch und die Verletzungsgefahr zu gross würde. Auch sind deshalb die Schläger in der Halle leichter wie auf dem Feld. Auch ist der Hallenball ein wenig „weicher“ als die Kugel „draussen“.

Hallenhockey